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PV-Ertrag berechnen – Die wichtigsten Faktoren

PV-Ertrag berechnen – Die wichtigsten Faktoren

PV-Ertrag berechnen – Die wichtigsten Faktoren

Der Ertrag einer Photovoltaikanlage entscheidet maßgeblich über ihre Wirtschaftlichkeit. Viele Hausbesitzer fragen sich vor der Investition, wie viel Strom ihre Anlage tatsächlich erzeugen kann und welche Faktoren den späteren Ertrag beeinflussen.

Die Antwort hängt von mehreren technischen und geografischen Rahmenbedingungen ab. Neben der Anlagengröße spielen auch Ausrichtung, Neigungswinkel, Standort und Verschattung eine wichtige Rolle.

In diesem Beitrag erfahren Sie, wie sich der PV-Ertrag berechnen lässt und welche Faktoren den größten Einfluss auf die Stromproduktion haben.

Was bedeutet PV-Ertrag?

Der PV-Ertrag beschreibt die Menge an elektrischem Strom, die eine Photovoltaikanlage innerhalb eines bestimmten Zeitraums erzeugt.

Typischerweise wird der Jahresertrag in Kilowattstunden (kWh) angegeben.

Welche Faktoren beeinflussen den PV-Ertrag?

  • Leistung der Anlage (kWp)
  • Standort
  • Ausrichtung
  • Neigungswinkel
  • Verschattung
  • Modulqualität
  • Temperatur

Die Anlagengröße als Grundlage

Je größer die installierte Leistung einer Anlage, desto höher fällt in der Regel auch der Stromertrag aus.

Anlagengröße Möglicher Jahresertrag*
5 kWp ca. 4.500–5.500 kWh
10 kWp ca. 9.000–11.000 kWh
15 kWp ca. 13.500–16.500 kWh

*Die tatsächlichen Werte hängen vom Standort und den Bedingungen vor Ort ab.

Welchen Einfluss hat die Ausrichtung?

Die Ausrichtung der Solarmodule zählt zu den wichtigsten Einflussfaktoren.

  • Süd = höchster Jahresertrag
  • Südost/Südwest = nahezu optimal
  • Ost-West = gleichmäßigere Stromproduktion

Mehr dazu: Ost-West oder Süd-Ausrichtung bei Solarmodulen?

Welche Rolle spielt der Neigungswinkel?

Auch der Neigungswinkel beeinflusst den Ertrag. Für Deutschland gelten häufig Winkel zwischen 25 und 35 Grad als besonders effizient.

Mit geeigneten Montagesystemen kann die Position der Module optimiert werden.

Verschattung vermeiden

Schon kleine Verschattungen können den Ertrag deutlich reduzieren.

Mögliche Ursachen:

  • Bäume
  • Schornsteine
  • Nachbargebäude
  • Dachaufbauten

Wie wirkt sich der Standort aus?

Die Sonneneinstrahlung unterscheidet sich je nach Region. Süddeutschland erzielt in der Regel höhere Erträge als nördliche Regionen.

Dennoch kann sich Photovoltaik in ganz Deutschland wirtschaftlich lohnen.

Eigenverbrauch erhöht die Wirtschaftlichkeit

Nicht nur die erzeugte Strommenge ist entscheidend. Ebenso wichtig ist, wie viel davon direkt genutzt wird.

Ein hoher Eigenverbrauch verbessert die Wirtschaftlichkeit der Anlage deutlich.

Professionelle Solarplanung

Eine individuelle Planung hilft dabei, den möglichen Ertrag möglichst genau zu bestimmen.

Mit der Solarplanung von ENGEL Lighting können wichtige Einflussfaktoren frühzeitig berücksichtigt werden.

Fazit

Der PV-Ertrag hängt von zahlreichen Faktoren ab. Neben der Anlagengröße spielen insbesondere Ausrichtung, Neigungswinkel und Verschattung eine entscheidende Rolle.

Mit einer professionellen Planung und hochwertigen Komponenten lässt sich das Potenzial einer Photovoltaikanlage optimal ausschöpfen und langfristig ein hoher Stromertrag erzielen.

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